Naturheilpraxis Martin
 
 
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Heilpädagogik

 

Der Grundgedanke der Heilpädagogik, die „Ganzheitlichkeit“, bedeutet: Nicht allein Körperbehinderung, Lernbehinderung, geistige Behinderung sind Gegenstand der Heilpädagogik. Aus heilpädagogischer Sicht ist der ganze Mensch (mit seinen Fähigkeiten, Problemen und Ressourcen und seinem sozialen Umfeld) bei der Bearbeitung und Lösung von Problemstellungen zu betrachten und mit einzubeziehen. Gefördert wird der Mensch in seiner Entwicklung, seiner Persönlichkeit, seiner Eigenständigkeit und seinen persönlichen Kompetenzen.

Heilpädagogik bedient sich Erkenntnissen aus der Pädagogik, Psychologie, Medizin und Soziologie.
Das Hauptziel ist die bestmögliche Teilhabe des Einzelnen am Leben in der Gemeinschaft. 

„Die Aufgabe der Heilpädagogik ist es, Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten bzw. Verhaltensstörungen oder mit geistigen, körperlichen und sprachlichen Beeinträchtigungen sowie deren Umfeld durch den Einsatz entsprechender pädagogisch-therapeutischer Angebote zu helfen. Die betreuten Personen sollen dadurch lernen, Beziehungen aufzunehmen und verantwortlich zu handeln, Aufgaben zu übernehmen und dabei Sinn und Wert erfahren. Dazu diagnostizieren Heilpädagogen vorliegende Probleme und Störungen, aber auch vorhandene Ressourcen und Fähigkeiten der zu betreuenden Personen, und erstellen individuelle Behandlungspläne. Durch geeignete pädagogische Maßnahmen fördern sie die Persönlichkeit, die Eigenständigkeit, die sozialen und persönlichen Kompetenzen, den Entwicklungs- und Bildungsstand der zu betreuenden Menschen. Darüber hinaus beraten und betreuen sie Angehörige oder andere Erziehungsbeteiligte, zum Beispiel in Problem- und Konfliktsituationen.“ (Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Heilpädagoge/Heilpädagogin)

 "Ein Gleichnis: Eine Pflanze wird krank, wenn ihr Stamm mit Draht abgedrosselt ist. Sie kann nicht gesund werden, wenn man ihr nur Wasser und Nahrung anbietet. Der Draht muß erst entfernt werden. Der Mensch ist die Pflanze, die manche Fesseln auch von innen her – mit etwas Hilfe von außen – entfernen kann. Psychotherapie ist die Kunst, Fesselungen zu lösen, Pädagogik die Kunst, die Gelösten zu nähren, zu leiten und zu sich selbst zu entlassen."
Cohn, Ruth: Von der Psychoanalyse zur themenzentrierten Interaktion. Von der Behandlung einzelner zu einer Pädagogik für alle. Reihe Konzepte der Humanwissenschaften. Angewandte Wissenschaften. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 1975, 15. – 20. Tsd. 1978, S. 176

Ein Kind braucht Ermutigung, wie die Pflanze Sonne und Wasser braucht. (Rudolf Dreikurs)

Wir können unseren Kindern Selbstvertrauen vermitteln, solange wir an sie glauben. (Rudolf Dreikurs)

Verstehen meint: Mit den Augen des anderen sehen, in den Schuhen des anderen gehen und mit dem Herzen des anderen fühlen.  (Alfred Adler)

Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)